Nutzen der CRM Kompatibilität

Aus CIDOC-CRM

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Das Ziel des CRM ist die Integration einer größtmöglichen Anzahl von Informationsressourcen zu unterstützen. Deshalb zielt es eher darauf ab, eine maximale Flexibilität in der Kompatibilität von Systemen bereit zu stellen, als eine spezielle Lösung aufzudrängen.

Anwender, die beabsichtigen, von der durch das CRM angebotenen semantischen Interoperabilität zu profitieren, mögen Teile ihrer Datenstrukturen CRM-kompatibel machen wollen. Die entsprechenden Teile sollten entweder unter die Assoziationen fallen, vermittels derer Anwender ihre Daten in einer integrierten Umgebung verfügbar machen wollen, oder Inhalte darstellen, die für den Transport in andere Umgebungen vorgesehen sind, wobei die Bedeutung der formatierten Daten in einem anders strukturierten Zielsystem erhalten werden soll.

Das CRM beabsichtigt nicht, eine vollständige Abbildung der Dokumentationsstrukturen eines Anwenders auf das CRM zu empfehlen, noch zu empfehlen, dass Anwender immer alle im CRM verwendeten Begriffe/Konzepte und Assoziationen implementieren sollten; vielmehr zielt das CRM darauf ab, Erweiterungen aller Art zuzulassen, um dem semantischen Reichtum kultureller Information gerecht zu werden, aber auch aus Kostengründen Spielraum für Vereinfachungen zuzulassen.

Weiterhin ist das CRM ein Werkzeug um strukturierte Informationen in einer Weise zu interpretieren, so dass große Datenmengen automatisch transformiert werden können oder der Zugriff zu ihnen automatisch vermittelt werden kann. Das CRM zielt nicht darauf ab, freie Textinformation in eine formale logische Form aufzulösen. In anderen Worten, es zielt nicht darauf ab mehr Strukturierung anzubieten, als die Anwender schon vorgenommen haben, und freie Textinformation fällt nicht unter den Bereich der Kompatibilitätsfragen. Das CRM sieht allerdings die Assoziationen vor, um solche Informationen und ihre Beziehung zu strukturierter Information zu transportieren.

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